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IM AUFBRECHEN DER REALITÄT
IM AUFBRECHEN DER REALITÄT

Jedes Wort formt die Realität, bevor wir sie überhaupt wahrnehmen. Ein neues Denken beginnt dort, wo die bestehenden Wörter ihre Selbstverständlichkeit verlieren.

Im Aufbrechen der Realität ist kein deduktiver Vorgang. Aufbrechen kann nicht mit einigen sicheren Grundannahmen beginnen, aus denen anschließend die Wirklichkeit logisch abgeleitet wird. Aber auch ein induktiver Zugang reicht nicht, wenn die Begriffe an sich deduktive Schranken bilden.

Wenn die Prämissen Raum, Zeit und Materie heißen, wird auch das daraus entstehende Weltbild innerhalb dieser Begriffe bleiben.

Doch gerade diese Begriffe müssen selbst zum Gegenstand der Untersuchung werden. Sie dürfen nicht als selbstverständliche Grundlagen vorausgesetzt werden.

Die Realität muss deshalb nicht aus Prinzipien abgeleitet, sondern immer wieder neu erschlossen werden. Wissenschaftliche Beobachtung, philosophisches Denken, mathematische Modelle und künstlerische Erfahrung eröffnen unterschiedliche Zugänge. Keiner von ihnen kann die Wirklichkeit vollständig erfassen.

Jedes Wort formt die Realität, bevor wir sie überhaupt wahrnehmen. Ein neues Denken beginnt dort, wo die bestehenden Wörter ihre Selbstverständlichkeit verlieren.

Im Aufbrechen der Realität ist kein deduktiver Vorgang. Aufbrechen kann nicht mit einigen sicheren Grundannahmen beginnen, aus denen anschließend die Wirklichkeit logisch abgeleitet wird. Aber auch ein induktiver Zugang reicht nicht, wenn die Begriffe an sich deduktive Schranken bilden.

Wenn die Prämissen Raum, Zeit und Materie heißen, wird auch das daraus entstehende Weltbild innerhalb dieser Begriffe bleiben.

Doch gerade diese Begriffe müssen selbst zum Gegenstand der Untersuchung werden. Sie dürfen nicht als selbstverständliche Grundlagen vorausgesetzt werden.

Die Realität muss deshalb nicht aus Prinzipien abgeleitet, sondern immer wieder neu erschlossen werden. Wissenschaftliche Beobachtung, philosophisches Denken, mathematische Modelle und künstlerische Erfahrung eröffnen unterschiedliche Zugänge. Keiner von ihnen kann die Wirklichkeit vollständig erfassen.